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Dienstag, den 24. Mai 2011 um 10:23 Uhr |
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SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Bebra
PRESSEMITTEILUNG
Energiewende auch in Bebra
Nicht nur von der Energiewende reden, sondern auch praktische Umsetzungen anstreben - dies ist das Ziel der SPD-Fraktion im Stadtparlament Bebra. Deshalb wird sie für die nächste Stadtverordnetenversammlung einen Antrag vorlegen, der die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach zum Ziel hat. Der Magistrat soll zunächst beauftragt werden, eine Kosten-Nutzenanalyse für eine Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach erstellen zu lassen. Bei positiver Bewertung soll eine Anlage auf dem Rathausdach erstellt werden.
Stadtrat Werner Hof erläutert, dass nach dem neuen Energieeinspeisungsgesetz (EEG), das seit dem 01.01.2011 in Kraft ist, der Stromerzeuger den erzeugten Strom auch für den Eigenverbrauch nutzen darf. Da im Rathaus ein hoher Energieverbrauch vor allem tagsüber vorliegt, kann durch Solarenergie ein hoher Anteil des nötigen Stroms selbst produziert werden.
Die SPD-Fraktion geht davon aus, dass die Photovoltaikanlage sich durch die zurzeit bestehenden Förderkriterien langfristig selbst tragen würde und damit kostenneutral für die Stadt ist. Dies soll aber durch eine sorgfältige Überprüfung der Wirtschaftlichkeit vorab geklärt werden.
Fraktionsvorsitzender Gerhard Schneider-Rose sieht diese Initiative als notwendigen Schritt zur Energiewende in Deutschland. Wenn der Ausstieg aus der Atomkraft zeitnah gelingen soll, müssen alle Möglichkeiten zur umweltfreundlichen Energieerzeugung genutzt werden. Die öffentliche Hand ist besonders gefordert, dabei mit guten Beispielen voran zu gehen.
Antrag der SPD-Fraktion zur Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach der Stadt Bebra
An den
Stadtverordnetenvorsteher
Herrn
Herbert Börner
Sehr geehrter Herr Börner,
die SPD-Fraktion bittet Sie den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetensitzung zu setzen.
Beschlussvorschlag:
Der Magistrat wird beauftragt eine Machbarkeits- und Kosten-Nutzenanalyse für eine Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach erstellen zu lassen. Bei positiver Bewertung ist eine Anlage auf dem Rathausdach zu erstellen.
Begründung:
Nach dem Energieeinspeisungsgesetz (EEG), das seit dem 01.01.2011 in Kraft ist, darf der Stromerzeuger den erzeugten Strom auch für den Eigenverbrauch nutzen. Da im Rathaus ein enormer Energieverbrauch vorliegt, würde dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer entsprechenden Anlage bis zu 80 – 90 % gedeckt werden können.
Die Photovoltaikanlage würde sich durch die zurzeit bestehenden Förderkriterien selbst tragen und auf die Stadt kämen langfristig keine zusätzlichen Kosten zu. Außerdem wäre diese Maßnahme nach der bereits errichteten Anlage am Bauhof ein weiterer Schritt im Bereich der in Deutschland beabsichtigten Energiewende.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Gerhard Schneider-Rose
(Fraktionsvorsitzender)
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