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| Staatliches Schulamt Bebra |
| Montag, den 13. Juni 2011 um 16:42 Uhr | |||
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Der Unmut über das Vorgehen der Landesregierung mit der geplanten Schließung des staatlichen Schulamtes in Bebra ist verständlich. Statt auf die berechtigten Argumente aus der Region einzugehen oder zumindest irgendwie zu reagieren, bleibt es bei einer unerträglichen Hängepartie“, sagte der Landtagsabgeordnete Dieter Franz.
Durch die vermutete Streichung von wahrscheinlich neun Standorten der Staatlichen Schulämter, darunter auch das Staatliche Schulamt Bebra, wird eine Zentralisierung betrieben, auf deren Weg der Blick auf besondere Bedingungen der einzelnen Schulen verloren geht. Wer vom Bildungsland Hessen schwadroniert und von der selbstständigen Schule, wie die Landesregierung, der sollte den Schulen zunächst die Möglichkeit geben, sich in diese Richtung zu entwickeln und nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun, erläuterte der Abgeordnete.
Ein schlechtes Zeugnis stellt der Landtagsabgeordnete der Landesregierung auch für deren Ignoranz gegenüber den Bedürfnissen des ländlichen Raum aus:
Durch die Schließung des staatlichen Schulamtes Bebra wird unsere Region erneut geschwächt. Es ist ein Armutszeugnis, dass diese Landesregierung immer noch nicht verstanden hat, wie wichtig es ist, dass die Infrastruktur im ländlichen Raum erhalten werden muss, wenn dieser eine Zukunft haben soll. Als direkt gewählter Abgeordneter würde ich meine Hand für solche fatalen Entscheidungen niemals heben!, so Franz weiter.
Eigentlich müssten die Abgeordneten der Regierungsfraktion sich solchen Überlegungen der Landesregierung entgegenstellen, statt sie nur abzunicken!, sagte Franz abschließend.
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Dieter Franz (SPD): Unerträgliche Hängepartie um Staatliches Schulamt Bebra